Am 26. April 1952 wurde in einer Versammlung beschlossen, dass ein Sportplatz hergerichtet werden soll. Das entsprechende Gelände wurde von Hermann Schlegel aus Wolpadingen überlassen. Am 1. Mai 1952 ging es dann mit Arbeitsgeräten an die Arbeit. Um schneller voran zu kommen, stellte August Berger seinen Traktor zur Verfügung. Um die Vereinskasse zu stärken, führten die jungen Turner auf dem Dachsberg und in den umliegenden Gemeinden mehrere Theaterstücke auf. Am 7. September war es soweit, ein Herbstfest mit Schauturnen stand auf dem Programm. Hierzu wurde der Turnverein Waldshut eingeladen, bei dem man seit dem Frühjahr einige Übungsstunden in Waldshut gemeinsam abhalten durfte. Großen Beifall ernteten die Turner am Reck, Barren und an den Ringen. Für die Gäste wurde neben der Bewirtung auch Flaschenangeln und Schießen angeboten. Das Fest zeigte, dass der Turnverein auf einem gutem Wege ist.

 

Nachdem mit der Gemeinde für den Waldsportplatz ein Pachtvertrag geschlossen wurde, entschied man bei der Versammlung am 15. April 1954 einen Geräteschuppen 3x8 m zu errichten, um die Turngeräte lagern zu können. Die beiden Maurer Emil Behringer und Josef Behringer (siehe Bild) setzten Stein auf Stein. Schon bald konnte man die Turngeräte wie Reck, Barren, Pferd und Turnmatten unterbringen.

 

 

Bereits ein Tag nach dem 49. Bergturnfest machte man sich Gedanken, wie der Sportplatz ein neues Gesicht bekommen soll. Bald waren die ersten Pläne fertig. Die Kugelstoßanlage wird eingeebnet und terrassenförmig angelegt, die Weitsprunganlage wird für Beach- Volleyball erweitert, die Anlaufbahn vom Weitsprung wird zum Hartplatz, die 100 m Bahn wird neu aufgebaut und die Toilettenanlagen werden saniert. Mitte September ging es mit den Erdarbeiten los. Bis Ende November konnten Vereinsmitglieder Hand anlegen. Nach der Winterpause ging es im März mit der Arbeit weiter. Dank der vielen Arbeitsstunden der Mitglieder war es möglich, diese Baumaßnahme zum Jubiläums- Bergturnfest abzuschließen.